Herzlich Willkommen auf unsere Seite

"Vortragsabende-Uelsen"

Sie finden hier Vorträge und Predigten

mit der Frohen Botschaft der rettenden Gnade Gottes.

 

23. Juni

„Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.“ Römer 8:14

Lies: 2.Mose 13:17,18                                                                                                                                                                                                                                                       17 Als nun der Pharao das Volk hatte ziehen lassen, führte sie Gott nicht den Weg durch das Land der Philister, der am nächsten war; denn Gott dachte, es könnte das Volk gereuen, wenn sie Kämpfe vor sich sähen, und sie könnten wieder nach Ägypten umkehren. 18 Darum ließ er das Volk einen Umweg machen, den Weg durch die Wüste zum Schilfmeer. Und die Israeliten zogen wohlgeordnet aus Ägyptenland.

 

Es sind nur ein paar Verse, aber was können wir daraus viel lernen!

Es waren große Wunder geschehen im Land Ägypten. Diese Wunder waren nur geschehen, um den Pharao darauf bereit zu machen, das Volk Israel in das Gelobte Land ziehen zu lassen.

Alle Israeliten wussten dies. Und nach der zehnten Plage gab es keinen Zweifel mehr, nun durften sie endlich in das Land „überfließend von Milch und Honig“ ausreisen.

 

Nichts hinderte sie daran, „den Weg ins Land der Philister“ zu gehen. Gott hatte sie befreit und sie kannten den Weg; was könnte sie jetzt noch aufhalten?! Aber Gott führte sie nicht auf den Weg ins Land der Philister... Welch ein Wunder, welch ein Segen, dass Israel sich führen ließ! Stell dir vor, die Verheißung Gottes an ihnen und ihr Wissen über die Tatsachen hätte ihnen gereicht. Oh ja, sie wären dort angekommen, aber sie wären durch all die Prüfungen nicht so geformt gewesen, dass sie im Gehorsam gegenüber Gott diese dicken Mauern von Jericho beim Klang der Hörner gejauchzt hätten! Sie hätten, wie wir es gewohnt sind, überlegt, was zu tun ist, aufbauend auf ihrem erworbenen Wissen und auf den Verheißungen Gottes. Aber es wäre nichts passiert. Ihr Selbstbewusstsein hätte sie nach all den Wundern in Ägypten daran gehindert, Gott wirklich weiter zu vertrauen und einen guten Ausgang von ihm zu erwarten! Deshalb führte Gott sie nicht direkt in das Gelobte Land, sondern formte sie durch eine Zeit der Prüfungen! Lasst uns deshalb nicht murren, wenn der Weg, den Gott uns führt, länger ist, als wir es für nötig halten!