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"Vortragsabende-Uelsen"

Sie finden hier Vorträge und Predigten

mit der Frohen Botschaft der rettenden Gnade Gottes.

Kalenderblatt

20. April

"Denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt." Hebräer. 11: 6b

Lies: Maleachi 1: 6-14                                                                                                                                                                                                                                                   6 Ein Sohn soll seinen Vater ehren und ein Knecht seinen Herrn. Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre? Bin ich Herr, wo fürchtet man mich?, spricht der HERR Zebaoth zu euch Priestern, die meinen Namen verachten. Ihr aber sprecht: »Womit verachten wir deinen Namen?« 7 Damit, dass ihr opfert auf meinem Altar unreine Speise. Ihr aber sprecht: »Womit opfern wir dir Unreines?« Damit, dass ihr sagt: »Des HERRN Tisch ist für nichts zu achten.« 8 Denn wenn ihr ein blindes Tier als Opfer darbringt – ist das etwa nicht böse? Und wenn ihr ein lahmes oder ein krankes darbringt – ist das nicht böse? Bring es doch deinem Statthalter! Meinst du, dass du ihm gefallen werdest oder dass er dich freundlich ansehen werde?, spricht der HERR Zebaoth. 9 Und nun bittet doch Gott, dass er uns gnädig sei! Von euch ist solches geschehen. Meint ihr, er werde euch freundlich ansehen?, spricht der HERR Zebaoth. 10 Dass doch einer unter euch die Türen zuschlösse, damit ihr nicht umsonst auf meinem Altar Feuer anzündet! Ich habe keinen Gefallen an euch, spricht der HERR Zebaoth, und das Opfer von euren Händen ist mir nicht angenehm. 11 Denn vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang ist mein Name herrlich unter den Völkern, und an allen Orten wird meinem Namen ein Räucheropfer und ein reines Opfer dargebracht; denn mein Name ist herrlich unter den Völkern, spricht der HERR Zebaoth. 12 Ihr aber entheiligt ihn damit, dass ihr sagt: »Des Herrn Tisch ist unrein, und sein Opfer ist für nichts zu achten, samt seiner Speise.« 13 Und ihr sprecht: »Siehe, welch eine Mühsal!«, und facht das Feuer an, spricht der HERR Zebaoth, und ihr bringt herzu, was geraubt, lahm und krank ist, und bringt es dar zum Opfer. Sollte mir solches gefallen von eurer Hand?, spricht der HERR. 14 Verflucht sei der Betrüger, der in seiner Herde ein gutes männliches Tier hat und es gelobt, aber dem Herrn ein fehlerhaftes opfert. Denn ich bin ein großer König, spricht der HERR Zebaoth, und mein Name ist gefürchtet unter den Völkern.

 

Viele von uns würden wütend werden, wenn so einfach gesagt würde, dass wir Gott verachten! Aber den Priestern wurde es durch Maleachi wohl deutlich gesagt. Und bevor sie empört fragen konnten: „Wie kommst du darauf?“ sagt Malachi ihnen, wie sie Gott verachten. Schließlich halten die Priester das bringen der Opfer nicht mehr für so wichtig. Nicht das Beste, aber der Überschuss wird geopfert!

Nun ja, wir erkennen das auch: Wir behalten das Beste für uns selbst und was bleibt, ist für die Kirche, für das Reich Gottes. Wir stellen sicher, dass wir zuerst das bekommen, was wir wollen und von dem, was dann noch übrigbleibt, darf Gott auch noch etwas bekommen. Übertrieben? Denk dann mal darüber nach, wie viel du in der letzten Woche ausgegeben hast. Nicht für das tägliche Brot, sondern nur für deinen eigenen Spaß und Genuss und vergleiche das mit dem Betrag, den du für den Dienst Gottes vorgesehen hast. Dann wird dir vielleicht klar, dass das Wort Maleachi auch für dich und uns gilt: „Von euch ist solches geschehen. Meint ihr, er werde euch freundlich ansehen?“ (Vers 9). „Ein Sohn soll seinen Vater ehren und ein Knecht seinen Herrn. Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre? Bin ich Herr, wo fürchtet man mich?“ (Vers 6).

Außerdem verachten viele Geistliche unserer Zeit, ohne die Guten zu nah zu treten, die Vorteile des Dienstes des Herrn. Sie sagen: "Siehe, welch eine Mühsal!" (Vers 12.13).

 

Sie haben keine Zeit, sich voll und ganz der Kirche zu widmen, weil die geliebten Nebentätigkeiten das tägliche Brot nicht so sparsam machen sollen! Wenn der Dienst an Gott nicht unser ganzes Leben bestimmt, sondern nur ein zusätzlicher Teil davon wird, sollten wir uns nicht wundern, dass Gott, wenn er noch als Gott verehrt wird, dies dann außerhalb der Kirche sein wird!